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Fasnet-Lieder und Sprüchli


Neustädter Narrenmarsch

   

In de Neustadt isch es nett,
weils so schene Maidli hät.
Narri narro narri narri narro,
narri narro narri narri narro.

Es isch bigott en Has verreckt,
en Has verreckt, en Has verreckt,
es isch bigott en Has verreckt,
en Has vereckt.
Oh du alte Schachtel lon mi vorne na,
weil i hnte hinte hinte nimmi cha.
Oh du alte Schachtel lon mi vorne na
weil i hinte hinte hinte nimmi cha.
     
Wir sind die Sänger vom finstern Walde
wir leben und sterben für den Gesang.
Wir sind die Sänger vom finstern Walde
wir leben und sterben für den Gesang.
Daß wir die Sänger sind,
das weiß ein jedes Kind,
wir reißen Bäume aus
wo keine sind.
 
 

D' Neustädter Gägs

(Musik: Roland Knauß / Text: Dorothea Knauß)
   
D' Neustädter Gägs vom hohe Wald
bringe in Schwung Jung und Alt.
Des isch e Bloos, närrisch und Schön,
die g'schellet kunnt dort von de Höh.
De Gägs macht Sprüng fast wie en Bock,
Narre mache mit, krieg kein Schock,
er macht sin Spaß, so wie er´s cha,
Maidli paß uff sunscht bisch dra.
Un vom schmutz´ge Dunschdig früh,
Stadt nuff, Stadt nab isch er uff Trab,
un si fröhlich G´schell erklingt,
wenn er bis Aschermittwoch singt:
    Wumm tä, wumm tä, wumm tä,
an Fasnet isch es schö,
Wumm tä, wumm tä, wumm tä,
do sin mer uff de Höh,
do sin mer arg im Streß,
Wumm tä, wumm tä, wumm tä,
in unser´m bunte Häs:
Mir närrisch tolle Gägs!
 

Neustädter Brunnenlied

   
Narrenbrunne, Narrenbrunne
Gägs do obe, mir do unne
danze in die Fasnetzit
kumme Lit un mache mit!
In Neustadt uf em Hohe Wald
wird d´Fasnet dusig Johr no alt
wo Ma un Frau un Kind un Lumpe
um de Narrebrunne gumpe.
An Fasnet sin mir Narre Brieder
mir singe isre scheenste Lieder
un obe uf em Brunnestei
de Gägs lenkt isre Narretei.
     
Narreliedle und Brunnedanz
d´ Maske, Gschell un Gägsfuchsschwanz
e gscheckigs Häs mit Dischtle dra
jetzt fangt die Fasnet richtig a!
Narresuppe, Wurst un Wecke
Fasnetkiechle dien uns schmecke
spannt dann s´Häs um isren Ranze
dien mer um de Brunne danze.
De Gigs isch jetzt im Gägs si Wibli.
Huckt nimme nu de Heim im Stüble.
Macht wie de Gägs de Fasnetschritt
un bringt de Narresomme mit.
 

Saigerberglied

   
Neustädter Bürger stehn ins Gwehr,
Franzose rucke a, Franzose ruke a,
si kumme scho im Saugalopp
de Saigerberg herab - juche,
sie kumme scho im Saugalopp,
de Saigerberg herab.
Und der Herr Magistrat,
der reit ein Rösslein fein,
der reit ein Rösslein fein,
un uffre alte Schwobekuh,
si Alte hinedrei - juche,
un uffre alte Schwobekuh,
sie Alte hindrei.
Kunnt e Bombekugle gfloge,
uff unsre Neustadt na,
uff unsre Neustadt na.
Jetzt briele nu recht Fierio
un brunze drüber na - juche,
jetzt briele nu recht Fierio
und brunze drüber na.
 

G´Horig Sprüch

   
G´horig g´horig,
g´horig isch die Katz,
un wenn die Katz nit g´horig isch,
no fängt si keine Mäus.
Bosrstig, borstig, borstig
isch die Sau
un wenn die Sau nit borstig isch,
no git sie keine Läberwürscht.
G´horig...
S´isch Fasnet, s´isch Fasnet,
die Bure fresse Würscht,
un wenn sie Würscht gnueg g´fresse hän,
no länn sie große Fürz.
G´horig...
     
Ich weiß e Geiß,
die isch nit faiß,
sie isch vo Dittishuse,
o leck mi am Arsch
un bloss mi in Schueh,
s´brucht d´er it drab gruuße.
G´horig...
Wenn mich mi Alte ägere duet,
ne weiß i guete Rat,
no gang in de Garte nab,
un schießere in Salt.
G´horig...
Do in isere Neustadt,
do wohn en nette Frau,
sie wäscht sich nit,
sie kämmt sich nit,
sie isch e rechte Sau.
G´horig...
     
Hinterm Hus und vorem Hus
do dien di Bure dresche,
de Spritzewirt häts Fiddle verbrennt,
kumme au gi lösche.
G´horig...
S´hät en Hund en Igel g´schisse,
s´hätt em s´ Fiddle bös verrissen,
Hund schieß du kein Igel me,
sunscht häsch bald kei Fiddle meh.
G´horig...
De Leck mi am Arsch hät Hosdig ka,
mit s´Fiddleputzers Dechter,
de Schießderdri isch Götti gsi,
mei des isch e Hosdig gsie.
G´horig...
     
S´kunnt e Frau von Rieselfinge,
hät e iserene Hippezwinge,
hät a hölzern Hebgschirr dra,
das mer se besser schneppere cha.
G´horig...
Kunnt e Frau von Gaggenau,
die hät Hoor so dick wie Strau,
rießt mers rus, duetsre wehr,
lot mers stoh, kunnt no meh.
G´horig...
Kunnt en Ma von Seppehhofe,
ihm lampt alles us de Hose,
Kinder laufethinneno,
saget Ma wa hän ihr do?
G´horig...
     
Wenn isre Magd gi heue goht,
no meistens ohne Hos,
un wenn sie sich dann bucke duet,
no sin die Mucke los.
G´horig...
Isre Magd und Nochbers Magd,
die seiche an e Halde,
isre Magd seicht Stande voll,
eure anderthalbe.
G´horig...
Isre Magd hät Fischli putzt
untere alte Eiche,
s´ischere eins ins Löchle grutscht,
jetzt kann si nimmi seiche.
G´horig...
     
De Messmer do vom Münster,
des isch en rechte Künschtler,
der hät de Wie mit Wasser duscht,
dass sich der Pfarrer kein Rusch me suft.
G´horig...
S´hät en Bur von Breitnau gseit,
des Wetter des isch nimmi gscheit,
die Amis mit de Gemini,
mache uns des Wetter hie.
G´horig...
Do in de Friedrichstroß,
do war emol en Beck,
der hängt de Arsch zum Fenster nus,
mer meint es wär en Weck,
Es isch kein Weck, es isch kein Weck,
des isch de Arsch vom Kesslerbeck.
G´horig...
     
Z´Neustadt uff de Ämter,
do häts en Hufe Litt,
doch wenn mer emol recht gucke duet,
no schaffe d´Hälfte nit.
G´horig...
Hansili du Lump,
häsch it gwißt, dass d´Fasnet kunnt,
hättsch ders Mul mit Wasser griebe,
wär ders Geld im Beutel bliebe.
G´horig...
De Bolibolizei
häts Fiddle voller Blei,
häts Fiddle voller Lumpe,
jetzt kann er nimmi gumpe.
G´horig...
     

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