Der erste Neustädter Narrenrat
Am
20. Februar 1906 gründete sich der erste Neustädter
Narrenrat, der aber kein Elferat sonder nur ein "Siebenerrat"
war. Er heckte für den Fasnetmändig statt der bisherigen
großen Umzugsspiele etwas Neues aus, nämlich einen
närrischen "Wochenmarkt der Zukunft". Er bot
eine Volkswaschlaube, ein Panoptikum, ein modernes Heiratsbüro,
orientalisches Leben, Neustädter Viktualienmarkt, Schnell-Photographie,
Nürnberger Bratwurstglöckle, ein Riesen-Grammophon,
ein historisches Museum, die "größte Schlagmaschine
der Welt", einen Hungerkünstler, ein Hypodrom, was
auch immer das gewesen sein mag, und zahlreiche weitere Attraktionen.