VierergestirnNarrenzunft Neustadt

Geschichte 

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Die Geschichte der Narrenzunft Neustadt 1874 e.V. in Kürze
07.02.1874
Gründung der "Gesellschaft Frohsinn"
1881
Die erste Narrenzeitung
02.02.1898
Wiedergründung der Narrenzunft als "Narrhalla Neustadt"
20.02.1906
Gründung des 1. Neustädter Narrenrates
1874 - 1907
Die Zeit der großen Fasnetspiele
10.08.1914
Die Narrhalla spendet ihr gesamtes Vereinsvermögen der Kriegshilfevereinigung
bis 1920
Verbot sämtlicher Fasnetveranstaltungen durch das Reishinnenministerium
1925
Wiederbelebung der Neustädter Fasnet - Uraufführung von "Neustädter Zeitbilder - ein Fastnachtspiel in einem Auf- und einem Abtritt"
1927
Karl Wiehl wird Narrenvater
1928
Die Narrhalla lädt erstmals zum "Ne-Bü-Ba"
1929
Die noch heute Tradition gewordende "Wurst- und Weckenausgabe" wird eingeführt, außerdem gibt es erstmals eine "Kinderbefreiung", die allerdings vorerst nur für Kindergärten vollzogen wurde.
1934
Einführung der Fasnetseröffnung am Schmutzige Dunschdig durch den damaligen Narrenvater Karl Wiehl
1935
Der Narrenrat beschließt "den alten Plätzler" wieder aus der Taufe zu heben. Der Plätzler kann heute als Vorläufer des Gägs bezeichnet werden.
1936
Narrenvater Karl Wiehl legt sein Amt nieder. Nachfolger wird August Paul.
1937
Der 11.11. wird erstmals als öffentlicher Fasnetauftakt inszeniert.
1939
Die letzte Fasnet vor dem Zweiten Weltkrieg unter dem Motto "Das große Geheimnis"
1947
Beherzte Narrenfreunde organisieren eine Kinderfasnet. Ernst Schafheutle vollbringt die Meisterleistung, dass trotz strenger Brot- und Wurstrationierung an die Kinder Wurst und Wecken verteilt werden können.
1948
Die "Narrenzunft e.V. Neustadt" wird ins Vereinsregister eingetragen
21.01.1949
Gründungsversammlung der "Narrenzunft e.V. Neustadt". Karl Wiehl wird nochmals Narrenvater der Narrenzunft
1949
Die Narrenzeitung "NNN" erscheint erstmals wieder
1951
Der aus dem Krieg heimgekehrte "Vorkriegs-Narrenvater" August Paul wird Narrenvater
1953
Weil außer dem Narrenrat selbst in Neustadt niemand so recht an der Fasnet mitmachen wollte tritt der Narrenrat am 11.11.1953, nach vorausgegangener erheblicher Kritik, geschlossen zurück.
13.12.1958
Nach vielen Vorgesprächen wurden ein paar engagierte Neustädter gefunden, die bereit waren, für die Fasnet Zeit und Arbeit zu opfern und so gab es 13.12.1958 eine offizielle "Gründungsversammlung" im Hotel Hochfirst in der August Paul nochmals zum Narrenvater gewählt wurde.
11.11.1959
Der "Gägs" wird aus der Taufe gehoben
1959
Der auch aus der heutigen Fasnet nicht mehr wegzudenkende Kappenabend wird eingeführt
1961
Die "Narrhalla" wird in den Verband Oberrheinischer Narrenzünfte aufgenommen
11.11.1961
Augst Paul tritt in seinen wohlverdienten Ruhestand und legt sein Amt in jüngere Hände. Arnold I. (Arnold Schröter) wird Narrenvater
11.11.1962
Die erste Gägssatzung wird verabschiedet. Heinz "Charly" Neufeld wird erster Gägsvogt.
1965
Die Neustädter Fasnet wird um den "Gägsball" bereichert.
1967
Waldgeist und Wiedewiebli werden im Rahmen des "Ne-Bü-Ba" vorgestellt.
1968
Debüt des Spielmannszugs. Der 1966 von Roland Knauß, ermuntert von den Narrenräten Emil Bausch und Erich Hartfelder den Spielmannszug zusammengestellt worden war.
1972
Das "Gägs-Bureau" wird in der Spritz eingerichtet
1974
Die Narrenzunft feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Ebenfalls 1974 wird der Fasnetmärkt zum ersten mal abgehalten.
1974
Der Fasnetmärkt wird erstmals abgehalten
25.10.1980
Feierliche Einweihung des Narrenbrunnens
1982
Werner Hirt wird als Werner I. Nachfolger des überraschend verstorbenen Arnold Schröter.
1985
Das 111-jährige Jubiläum wird mit großem Festwochenende und einem Maskenträgerumzug gefeiert
1987
Erich Hartfelder zieht sich nach 36 Jahren als Narrenrat aus dem Gremium zurück und wird zum Ehrennarrenrat ernannt.
11.11.1986
Manfred Wolf tritt als Mock I. die Nachfolge von Werner Hirt an.
1989
Nach langen Jahren der Abstinenz wird der Hemdglonkerumzug wieder eingeführt.
1991
Die Fasnet 1991 musste wegen des Golfkriegs ausfallen.
11.11.1991
Die Gigs werden offiziell vorgestellt
1995
Das Fasnet-Duo "Kuddle und Wäggele" sorgen durch ihren Auftritt beim Kappenabend für einen vermeintlichen "Skandal"
1999
Die Narrenzunft feiert mit einem Fest, dass wohl alles bisher dagewesene der Neustädter Fasnet übertroffen hat, dass 125-jährige Jubiläum.
30.05.2002
Marco Hipfel tritt als Marco I. die Nachfolge von Manfred Wolf an.
15.02.2003
Mock I. wird beim Kappenabend von Marco I. zum Ehrennarrenvater der Narrenzunft Neustadt ernannt.